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Einführung in die No Limit Poker Turnierstrategie

Was bedeutet No-Limit? Ganz einfach – hier bestimmt jeder der Spieler selbst, wie viel Chips er in welcher Situation einsetzen will. Im Spielfeld wird ein Balken eingeblendet mit dessen Hilfe man die Höhe der Bet einstellen kann. Dadurch ergeben sich folgende Unterschiede:

  • Man kann (auch schon in der ersten Runde) mit einer Hand ausscheiden.
  • Man kann aber auch mit einer Hand sehr viel mehr gewinnen. Im Extremfall kann man gegen einen Gegner seinen Chipstack mit einem Schlag verdoppeln, gegen zwei sogar verdreifachen.
  • Man kann durch eine hohe Bet sehr viel Druck auf den Gegner ausüben.
  • Man kann seine Hand durch hohe Bets optimal schützen und sich so besser gegen Re-Draws absichern. Beispiel: Man hat A9s, Flop 239 rainbow. Durch eine hohe Bet kann man hier die Gegner aus dem Pott werfen. Da immerhin 4 Overcards (T,J,Q,K) unangenehm werden könnten, möchte man lieber den Pott mit einer aggressiven hohen Bet jetzt gewinnen als noch abgefangen zu werden. In diesem Fall muß man allerdings bedenken, dass ein hohes Pocket Pair natürlich ein Alptraum wäre!
  • Bluffs funktionieren hier natürlich auch sehr gut weil man mehr setzen kann und damit mehr Druck machen kann, ebenso ist das Provozieren von Bluffs lukrativer, da die Gegner für Ihren eigenen Bluff mehr Chips einsetzen. Timing und nicht zu häufige Anwendung sind hier entscheidend!


Generell gilt natürlich auch hier das Prinzip: Wer am längsten überlebt, gewinnt am meisten!

Die beiden wichtigsten Grundsätze im No-Limit Turnierspiel sind aber diese:

  • Raist ein Spieler vor einem, dann benötigt man noch mehr als im Cash Game eine deutlich bessere Hand als wenn man selber als erster raisen würde. Dies ist das sogenannte „Gap Concept“, welches David Sklansky in seinem extrem empfehlenswerten Buch „Tournament Poker for Advanced Players“ (Twoplustwo-Verlag) am besten beschreibt. Dieses Konzept bedeutet umgekehrt jedoch dass man selbst mit einer starken Starthand noch häufiger open raisen kann und soll, vor allem wenn man annehmen kann dass die Gegner ebenfalls dieses „Gap Concept“ kennen und respektieren. Beispiel: ATo ist im No-Limit Turnier eine gute Raising Hand, vor allem wenn man als erster einsteigt. Hat vor uns aber ein Spieler bereits geraist, sollte man ATo eher folden.
  • Es besteht ein fundamentaler Unterschied zwischen der Bewertung einer drawing hand und einer made hand, da man im Turnier auch mit einem guten Draw (z.B. einem OESD mit 8 Outs) oft nicht bis zum River gehen kann, weil der Gegner einfach zuviel Druck macht. Wer möchte schon seinen gesamten Chipvorrat auf eine 35% Siegchance setzen, wenn man in 65% der Fälle ausscheidet? Ein Fehler, den versierte Cash Game Spieler im No-Limit Turnier sehr oft begehen, ist dass Sie Draws so spielen, wie sie es im Ringgame tun würden. Im Ringgame kann ich damit rechnen dass mein Draw ja irgendwann mal trifft und man so mathematisch langfristig Profit macht. Im Turnier aber können bereits eine oder zwei drawing hands mit denen man teure Bets callt das Aus bedeuten. Also sind made hands hier wesentlich wertvoller als draws, auch wenn diese noch so gut sind. Das heißt natürlich nicht, dass man alle draws wegwirft. Hat man genug Chips oder nur sehr wenige, dann kann das Risiko durchaus Sinn machen, ebenso bei Monster-Draws mit 15 Outs oder mehr.

Übrigens - die meisten No Limit Turniere gibt es bei Pokerstars - vor allem viele Turniere mit sehr niedrigem Buy-In - ideal zum Üben! Die Webseite von Pokerstars Software findet Ihr hier unter diesem Link, Wichtig: zuerst den Marketing Code PSA2049 (für den exklusiven 600$ Bonus) eingeben, der Bonus Code lautet STARS600 - schon könnt Ihr das Gelernte in die Tat umsetzen!

Nun einige Überlegungen zu weiteren wichtigen Aspekten des No-Limit Turnierspiels:

  • Wie hoch soll ich betten oder raisen, welche Überlegungen muss ich hierfür anstellen?
  • Bevor man sich für eine Bet entscheidet, muss man sich folgende Fragen stellen: Will ich dass die Gegner callen, oder will ich den Pott sofort gewinnen? Klar ist, dass ich mehr setze, wenn ich den Fold erzwingen will, und weniger, wenn ich die Gegner im Spielhalten will. Meist aber sollte man zufrieden sein, sofort einen kleineren Pott zu gewinnen, anstatt einen größeren Pott doch noch zu verlieren!
  • Was werde ich nach meiner eigenen Bet tun, wenn der Gegner raist? Dies kommt sehr häufig vor. Angenommen, Ihr habt mit KTs eine mittelhohe open-raising Bet gemacht. Einer der Gegner vermutet Schwäche, er verdreifacht Eure Bet um sich Eure gesetzten Chips unter den Nagel zu reissen. Was tun? Dies muss man sich vorher überlegen. Man sollte mit Händen, die einen Reraise fürchten müssen nicht so hoch setzen, dass man es sich nicht mehr leisten kann aus dem Pott wieder auszusteigen, es sei denn man befindet sich in einer Situation in der man mangels Chips ohnehin gezwungen ist, alles auf diese Hand zu setzen. Allerdings spricht dann auch einiges dafür gleich mit seiner Hand all-in zu gehen, weil ja eine kleine Chance besteht dass alle folden.
  • Die Größe der gegnerischen Chipstacks ist extrem wichtig für Eure Entscheidungen. Spieler mit sehr vielen wie auch Spieler mit sehr wenigen Chips neigen dazu häufiger zu callen, da sie beide relativ wenig zu verlieren haben. Ein Bluff gegen den Chipleader oder gegen einen Spieler der mit dem Rücken zur Wand steht hat weniger Aussicht auf Erfolg als gegen einen Spieler der einen durchschnittlichen Vorrat an Chips hat. Ebenso bedeutet ein Raise eines Spielers der mit der nächsten Hand schon durch die Blinds all-in gesetzt wird nicht unbedingt sehr viel.
  • Die Frage ob man zu den besseren oder den schlechteren Spielern im Turnier gehört ist ebenfalls wichtig. Der beste Spieler im Turnier sollte enge Situationen vermeiden und im Zweifelsfall eher folden wenn er seine Position durch den Verlust vieler Chips stark schwächen würde. Sitzt man am Final Table mit lauter Profis, dann kann man sich schon eher darauf einlassen, mit einer Hand mit etwas Glück viele Chips zu gewinnen oder einen der starken Spieler rauszuwerfen (wodurch man ja in der „Geldrangliste“ nach oben rutscht).
  • Fazit: bevor man bettet, sollte man gründlich darüber nachdenken, was man erreichen will und wie man nach einer gegnerischen Aktion spielt, d.h. man sollte versuchen „einen Zug weiter“ zu denken.

All – In

Dies ist eine Situation, die im Turnier, ob Limit oder No-Limit, weitaus häufiger vorkommt als im Ringgame. Grundsätzlich gibt es drei unterschiedliche Fragen:

Soll ich selbst raisen und all-in gehen?

Dies kann man zum Beispiel in folgenden Situationen tun:

  • Man hat wenig Chips, gerade noch so viele dass man etwas Druck machen kann, und eine Hand die gegen einen Gegner stark ist, wie z.B. 77.
  • Oder man ist Chipleader, hat eine mittelmäßige Hand und rechnet damit dass die Gegner folden.
  • Im Pott befinden sich bereits viele Chips weil viele Spieler gelimpt haben. Man hat eine mittelmäßige bis gute Hand und will alle Spieler zum Folden bringen. Es befinden sich nur noch wenige Gegner am Tisch, die alle sehr viele Hands folden.
  • Die Gegner spielen sehr zurückhaltend, z.B. weil gerade noch 22 Spieler im Spiel sind und die ersten 20 ausgezahlt werden.
  • Man hat einen kleinen Chipstack und eine Hand, mit der man so oder so in jedem Fall zum River gehen würde.

Es ist also offensichtlich, dass für eine solche Entscheidung sehr viele Faktoren gegeneinander abgewägt werden müssen.

Der Gegner geht hat weniger Chips als ich und geht all-in. Soll ich callen?
Natürlich hängt das sehr stark von der eigenen Hand ab, jedoch auch davon wie viel mehr Chips ich habe und wie verzweifelt der Gegner ist. Wichtig aber ist auch folgendes:

  • Wie viele Spieler sitzen noch hinter mir?
  • Wenn der Gegner durch einen später agierenden Mitspieler eliminiert wird, wie viel höher rutsche ich dann selbst ins Geld?
  • Wenn ich calle, wird noch jemand callen, oder sogar nochmals raisen, und wenn ja, ist meine Hand gut genug um auch gegen diesen Spieler zu bestehen bzw. einen weiteren raise zu callen?
  • Oder macht es sogar Sinn, selbst noch mal zu raisen um den ersten Spieler zu isolieren indem ich andere Spieler davon abhalte ebenfalls einzusteigen (weil ich glaube dass meine Hand gerade nur besser ist als die des einen all-in Spielers vor mir)?
  • Bin ich der bessere oder der schlechtere Spieler?


Der Gegner geht hat mehr Chips als ich und geht all-in. Soll ich callen?

Hier sind die Überlegungen sehr ähnlich wie im vorherigen Abschnitt, abgesehen davon dass mir jetzt natürlich ein Raise nicht zur Verfügung steht. Hinzu kommt hier jedoch noch die Frage ob ich nach einem eventuellen Fold noch genug Chips habe um im Turnier weiter zu kommen.

Habe ich selbst bereits Geld im Pott, und werde in der nächsten Hand bereits von den Blinds all-in gesetzt, dann muss ich mir überlegen, ob meine aktuelle Hand besser oder schlechter als eine durchschnittliche Hand ist. In solcher Situation verlässt man sich lieber auf J9o als dann bei der nächsten Hand mit 27o auszuscheiden.

Besonderheiten Pot-Limit

Hierbei sind die Bets maximal auf die Höhe des Pots begrenzt. Dies bedeutet dass vor allem bei den anfänglichen kleinen Blind-Level zwar größere Bets als beim Limit Game möglich sind, aber man anfangs selten mit all-in Bets konfrontiert wird.

Steigen die Blinds, dann wird die Gesamtgröße des Potts höher, höhere Bets und Raises sind möglich und all-in Situationen entstehen häufiger. Das bedeutet, dass mit fortschreitendem Turnier die Strategie mehr und mehr der Strategie des No-Limit Games entsprechen muß.

Besonderheiten Qualifier

Hier qualifiziert sich nur eine bestimmte Anzahl von Spielern für die nächste Stufe. Das Ziel muß daher sein, diese Position zu erreichen. Ist nur der Sieger qualifiziert, dann macht es am Final Table als Spieler mit wenigen Chips keinen Sinn darauf zu warten, dass andere Spieler sich gegenseitig eliminieren. Man muss selbst seine Chancen nutzen um seinen Chipstack und damit die Aussicht um Platz 1 mitzuspielen zu erhöhen.

Ganz anders sieht es natürlich aus, wenn zum Beispiel die ersten 6 Spieler qualifiziert sind, aber noch 7 Spieler am Final Table sitzen. Hier spielt es keine Rolle, mit wie vielen Chips man unter die letzten 6 kommt (es sei denn, es werden außer der Qualifikation noch zusätzliche Geldgewinne angeboten, aber selbst dann muss man sich fragen ob die Qualifikation nicht Priorität haben muss.

Besonderheiten Rebuy und Add-on

Re-Buy bedeutet, dass man nach einem Verlust aller Chips erneut Chips kaufen kann um im Turnier zu bleiben. Das führt oft dazu, dass sich die zu gewinnende Summe stark erhöht, weil sehr viele Spieler nachkaufen. Ein Turnier mit 100 Spielern und 100 Rebuys ist keine Seltenheit. Der gute Spieler kann hiervon profitieren.

Hat man beispielsweise 10 $ Buy-in bezahlt, bekommt man bei einem Turnier wie im obigen Beispiel preisgeldmäßig praktisch das doppelte dessen ausbezahlt, was man im Normalfall bekommen würde.

Selbst nachzukaufen, macht nur dann Sinn wenn man
1. glaubt zu den besseren Spielern im Turnier zu gehören und
2. man mit den nachgekauften Chips nicht von vorneherein auf verlorenem Posten steht, weil die meisten anderen Spieler bereits viel mehr Chips haben.

Add-on bedeutet, dass man zwar noch nicht alle seine Chips verloren hat, aber dennoch zusätzliche Chips kaufen kann. Dies macht dann Sinn, wenn der Kaufpreis für diese Chips günstiger ist als für die ursprünglichen Chips, und wenn man durch den Zukauf seine eigene Position am Tisch deutlich verbessert.

Ich persönlich stehe allerdings auf dem Standpunkt, dass es besser (und billiger...) ist, zusätzliche Chips durch gutes Spiel zu gewinnen und nicht „schlechtem“ Geld noch gutes hinterherzuwerfen.

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