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Einsatz von Hilfssoftware beim Poker

Sobald Ihr auf höheren Leveln angekommen seid, solltet Ihr eine Software einsetzen, die Euch hilft, während des Spiels Informationen zu sammeln. Wir empfehlen PokerOffice. PokerOffice ist als TrialVersion (begrenzte Zahl von Hands) unter diesem Link downloadbar und kann dann später für 99 $ gekauft werden. Eine Investition, die sich lohnt!  Beachten müsst Ihr dabei aber, dass Ihr eine Lizenz nur für ein Jahr kauft, wegen der regelmäßigen Updates kostet dieses Programm Jahr für Jahr erneut 99$.

Pokeroffice bietet im Wesentlichen folgende Funktionen:

  • Informationen über die Spielweise der Gegner, z.B. wie oft callt der Gegner pre-flop, wie oft raist er, wie aggressiv spielt der Gegner etc. Diese Infos werden als „Overlay“ auf dem Tisch eingeblendet so dass man jederzeit sehen kann was für ein Spielerty der Gegner ist.
  • Informationen über das eigene Spiel (statistische Auswertungen zur eigenen Kontrolle, um eigene Fehler zu eliminieren) • Berechnung und Anzeige der eigenen Outs und Pot Odds
  • Anzeige der gegnerischen Hände sofern sie bis zum Showdown mitgegangen sind
  • Replay-Funktion, mit der man alle gespielten Hands wiederholen kann (gegnerische Hände werden angezeigt)

Setzt man eine Software wie Pokeroffice ein, so hat man bereits nach ca 30-40 Hands recht gute Infos über die Spielweise eines Gegners. Am wichtigsten ist hierfür der VPIP-Wert des Gegners. Tighte Spieler haben VPIP Werte unter 25%. 25% - 35% gilt als semi-loose, über 35% bedeutet der Spieler ist loose. Auf den kleinen Limits ist es gar nicht so selten, Spieler anzutreffen die über 50% VPIP bis hin zu 100% haben. Weitere wichtige Werte sind Pre-Flop Raise Rate und Aggressionsfaktor.

Eine ausführliche Bedienungsanweisung zu PokerOffice folgt später.

Ihr könnt selbst bestimmen welche Werte des Gegners angezeigt werden, PokerOfiice bietet Unmengen von Möglichkeiten zu Anpassung der Daten und deren Anzeige.

So setzt man die Informationen ein, um seine Spielentscheidungen zu unterstützen

Callt (auch: limpt) ein laut PokerOffice looser Gegner aus early Position, so ist dies weniger ernst zu nehmen als wenn ein tighter Gegner aus der selben Position callt. Je mehr Gegner bereits vor einem gecallt haben, desto profitabler ist ein eigener Call.

Als nächstes schaut man sich den VPIP an, dann den Wert „Pre-Flop Raise Rate“ (Prozentsatz der pre-flop raises des Gegners). Liegt dieser sehr niedrig (unter 5%) so kann man davon ausgehen, dass ein raisender oder callender Gegner eine sehr starke Hand hat (z.B. hohes Pocket Pair). Je höher dieser Wert, desto größer ist die Bandbreite der möglichen Hände des Gegners.

Durch diese und andere angezeigte Werte verschafft man sich Vorteile gegenüber dem Gegner. Außerdem erzieht die Kontrolle durch die Software zu tightem Spiel. VPIP (Voluntarily Put Money In The Pot) – eigene VPIP Werte von mehr als 25% führen langfristig zu Verlusten.

Achtung: dieser Wert ist nicht gleichzusetzen mit dem Wert „Flops seen %“, den man durch Rechtsklick auf den eigenen Spielernamen zum Beispiel bei PartyPoker aufrufen kann.

Die Software funktioniert und ist absolut legal bei den meisten großen Poker Rooms, aber bei Party Poker klappt sie besonders gut. Insbesondere nach Softwareänderungen von PartyPoker wird Pokeroffice besonders schnell angepaßt.

Zum PartyPoker Download geht es hier, und der Bonus Code für PartyPoker's 500$ Bonus ist DEBONUS.