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Wie bestimmt man die gegnerische Hand Range?

Sowohl in Cash Games als auch in Turnieren ist es von Bedeutung, stets darüber nachzudenken, was für eine Hand der Gegner haben könnte (und darüber hinaus auch, welche Hand der Gegner bei einem selbst vermutet). Interessanterweise funktioniert dieses Erraten der Gegnerhand oft besser bei Händen, in denen man selbst nicht beteiligt ist, da man dann einfach objektiver und rationaler an die Sache heran geht.

Ist man selbst in der Hand, dann agiert man oft trotz begründeten Verdachts aus dem Prinzip der Hoffnung heraus und ignoriert seine eigenen Instinkte. Daher ist es eine ausgezeichnete Übung, auch als Unbeteiligter die beteiligten Spieler auf eine bestimmte Hand zu setzen

Die gegnerische Hand exakt vorauszusagen ist jedoch recht schwierig, daher macht es mehr Sinn, über die sogenannte Hand Range nachzudenken. Hand Range bedeutet einen Bereich oder auch Prozentsatz aller möglichen Hände. Diese Betrachtungsweise ist vor allem bei Entscheidungen vor dem Flop wichtig. Nehmen wir einmal an, ein als tight bekannter Gegner raist preflop aus erster Position (UTG). Wir selbst sind auf dem Cutout (1. Position vor dem Button) und haben eine Hand wie 4d5d. Die Frage, die wir uns nun stellen müssen, ist welche Hand Range hat der Gegner, und wie stark ist unsere Hand gegen diese Range.

Es gibt für diese Situationen Softwares wie z.B. Flopzilla oder PokerStove, mit deren Hilfe man exakt ausrechnen kann, wieviel Prozent "Equity" man in der jeweiligen Situation hat. In der obigen Situation nehmen wir nun folgendes an: ein tighter Spieler (der sich der Bedeutung seiner Position bewußt ist) wird aus erster Position nur die besten Hands raisen, d.h. AA, KK, QQ, JJ und AKs, AKo, AQs, AQo. Das entspricht exakt 4,22% aller möglichen Starthandkombinationen. Mit unserer Hand 45s beträgt unsere Gewinnwahrscheinlichkeit 32,8%, die des Gegners 66,7% (es fehlen Prozente wegen der Möglichkeit eines geteilten Potts).

Das bedeutet, gegen die Range unseres Gegners liegen wir weit hinten, und der Preis für den Call lohnt sich nicht (abgesehen von der Tatsache, dass hinter uns noch drei Spieler agieren können - was ist, wenn einer davon eine 3-Bet macht und der UTG Spieler dann all-in stellt?).

Beispiele für Hand Ranges und deren Prozentsätze

Absolute Premium-Hands AA, KK, QQ, AKs, AKo

2,56 %
wie obere Zeile, plus JJ, TT, AQs, AQo, AJs 4,98 %
wie obere Zeile, plus 99, 88, 77, AJo, ATs, ATo, KQs, KQo 9,65 %
wie obere Zeile, plus alle Hände mit nur Bildern oder T, plus alle Paare 17,9 %
wie obere Zeile, plus alle Suited Connectors (z.B. 4h5h) 20,4 %
wie obere Zeile, plus alle Suited One-Gappers (z.B. 7d9d) 22,8 %
wie obere Zeile, plus alle Suited Aces  25,2 %

Diese Prozentsätze sollte man in etwa kennen, um aus der Aktion preflop, der Position des Spielers und seiner normalen Spielweise (sofern bekannt) auf dessen Hand Range zu schließen, und dementsprechend die eigene Hand einordnen zu können.

Es empfiehlt sich für jeden Spieler, die oben genannten Softwarehilfen zu nutzen und häufige Situationen nachzurechnen. So erkennt man recht schnell, in welchen Situationen die eigene Hand relativ gute Aussichten hat, und wann man besser folden sollte.

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