Poker Lexikon, Begriffserklärungen
Die Pokersprache ist englisch, und für manche im englischen recht griffigen Bezeichnungen gibt es leider kein deutsches Gegenstück. Daher solltet Ihr die wichtigsten Bezeichnungen kennen.
Ace High Wenn niemand ein Paar hat und der Spieler mit dem einzigen As gewinnt. Agressive Ein Spieler, der in der Relation mehr bettet und raist als dass er callt.
All-In All-in bedeutet, dass der Spieler seinen gesamten Stack, d.h. alle ihm zur Verfügung stehenden Chips einsetzt. Beim Internet-Poker wird man bei manchen Pokerroms auch als all-in betrachtet, wenn die Internetverbindung abbricht, während man bereits in einer Hand involviert ist.
AvgPot Durchschnittliche Potgröße, Kennzahl für das Betverhalten an einem Tisch Backdoor Backdoor Straight ist eine Karte, die zwei perfekte Karten benötigt, um sich zu einer Straße zu entwickeln (Beispiel: Q8 bei einem Flop von T23, es muss eine 9 und ein Jack kommen)
Backdoor Flush bedeutet, dass nach dem Flop der Spieler 3 Karten der gleichen Farbe hat und im Turn und im River noch je eine Karte derselben Farbe braucht.
Bad Beat Hat ein Spieler mit einer berechtigten, d.h. spielbaren Hand am Ende gegen einen anderen Spieler verloren, dessen Hand eigentlich spielbar war, sich aber mit Glück zur besten Hand entwickelt hat, spricht man von einem Bad Beat.
Bankroll
Das gesamte Spielkapital des Spielers (nicht zu verwechseln mit dem Stack, d.h. dem Geld das der Spieler am Tisch hat). Bankrollmanagement ist ein wichtiger Aspekt der Strategie
Big Bet Größe des Bets bei Turn und River Big Blind kurz auch BB = Blindeinsatz, der von dem zweiten Spieler hinter dem Geber erbracht werden muß. Auch die Position dieses Spielers wird als BB bezeichnet. Blank eine neutrale Karte, durch die sich die Spielsituation nicht verändert, d.h. niemand profitiert von dieser Karte Bluff Bet oder Raise eines Spielers, die den Eindruck einer starken Karte vermitteln soll, um die anderen zum Folden zu bringen, obwohl der Spieler nichts oder fast nichts hat
Board die Karten, die offen auf dem Tisch liegen (auch: community cards) Bottom Pair Ein Paar durch Kombination mit der niedrigsten Karte auf dem Board Buy den Pott kaufen, d.h. durch eine hohe Bet oder Raise die anderen Spieler zum Folden zu bringen. Auch: buy the button, durch dieselbe Aktion die Spieler hinter einem zum Folden zu bringen um den Positionsvorteil zu nutzen als letzter betten zu können
Button der Geber bzw. seine Position. Der Button schließt (nach dem Flop) die Betrunde ab Buy-In Bei bestimmten Spielen, insbesondere Turnieren, ist ein Mindesteinsatz, der sogenannte Buy-in, zu erbringen Call Eine vorherige Bet annehmen und den entsprechenden Einsatz erbringen (mitgehen) Calling Station Spieler, der oft callt und selten raist. Leicht auszurechnen, daher angenehmer Gegner, an dem Geld zu verdienen ist
Cap Nach einmaligem Betten und drei Raises ist keine weitere Erhöhung möglich. Der letzte Raise wird Cappen genannt, der Pot ist gecapped Cash Game Spiel um Geld, im Gegensatz zum Spiel um Chips (Turnier), bei dem am Ende Preisgeld entsprechend der Platzierung der Spieler ausgezahlt wird
Chat Unterhaltung zwischen den Spielern durch Texteingabe Check schieben, d.h. der Spieler bringt zunächst keinen Einsatz. Checken alle Spieler in der Runde, wird die nächste Karte gegeben. Checkt ein Spieler und der nächste bettet, muss der Checker callen oder folden, wenn er wieder an der Reihe ist. Check ist nur möglich wenn vorher niemand gebettet hat Check-Raise In einer Runde zunächst checken um eine spätere Bet eines hinter mir sitzenden Spielers zu raisen. Besonders „agressive“ Aktion mit bestimmten taktischen Zielen. Close the Betting Wenn der Spieler die Betrunde abschließt und niemand mehr hinter ihm agieren kann Cold Call Raist ein Spieler vor einem und man callt zwei Bets auf einmal, nennt man das cold callen. Callt ein Spieler eine Bet, hinter ihm wird geraist und er callt dann auch diese zweite Bet, handelt es sich nicht um ein cold calling
Community Cards Die Community Cards (auch: board) kommen offen auf den Tisch können von allen Spielern zur Kombination mit den beiden eigenen Karten benutzt werden
Complete Hand Eine Hand aus fünf Karten Connector Pocket mit zwei Karten mit verbundenen Werten (z.B. KQ) Counterfeit Wenn eine Karte auf das Board kommt, die eine oder zwei eigene Karten entwertet (Bespiel: Pocket K9, Flop KT9, Turn T. Die zweite Zehn bringt ein höheres Paar, das Paar 9s ist entwertet.
Cut Off Die Position unmittelbar vor dem Geber (dem Button) Dead Money Geld von Spielern, die nicht mehr in der Hand sind oder keine Chance mehr haben den Pot zu gewinnen
Dealer Der Geber bzw. seine Position, s. auch Button Discounting Outs Die Anzahl der eigenen Outs muss reduziert werden, weil einige der Karten die ein Out darstellen zwar die eigene Karte verbessern, sie aber entweder nicht zur besseren Karte machen oder aber gleichzeitig die gegnerische Hand auch verstärken und man danach immer noch hinten liegt
Dominated Hand Eine Hand, die für sich allein gesehen gut aussieht, aber von typischen Gegnerhänden dominiert wird (z.B. ein As mit schlechtem Kicker: selbst wenn man das As im Flop trifft, hat meist ein Gegner ein As mit besserem Kicker)
Downswing Längere Verlustperiode eines Spielers Draw Eine Hand die noch nicht fertig ist und noch verbessert werden muß (z.B. Straight Draw).
Auch: wenn eine weitere Karte gegeben wird.
Drawing Dead Sich eine weitere Karte anzusehen, obwohl man bereits aussichtslos hinten liegt
Drawing Thin
Sich eine weitere Karte anzusehen, obwohl die Chance zu gewinnen sehr niedrig ist
Early Position Position am Tisch, in der ein Spieler früh, d.h. vor den meisten anderen agieren muß. Tisch mit zehn Spielern: die ersten 5 Positionen hinter dem Dealer
Equity Rechnerische Gewinnerwartung der eigenen Karte am Tisch. Wird in Dollar ausgedrückt. Bespiel: Beträgt bei einer Pottgröße von 60 $ die Gewinnwahrscheinlichkeit 40 Prozent, so ist die Equity 60 x 0,40 = 24 Dollar
Expectation Die Gewinnerwartung einer bestimmten Aktion
EV Expectation Value = Erwartungswert einer Aktion. Kann entweder positiv sein (langfristige Gewinnaussicht einer Aktion) oder negative (führt langfristig zu Verlusten)
Extra Blind Kommt ein Spieler neu in eine Runde, so muss er den gleichen Einsatz bringen wie der Big Blind Favorite Der Spieler mit der aussichtsreichsten Karte bzw. die aussichtsreichste Karte selbst Fifth Street Die fünfte Karte auf dem board, auch „River“ First In Der Spieler der als erstes Geld in den Pot legt Fish Ein schwacher Spieler mit schlechten Pokerskills Flush Fünf Karten mit der gleichen Farbe. Fold Equity Mathematische Wahrscheinlichkeit, dass alle verbliebenen Gegner am Tisch eine Bet oder einen Raise folden
Four of a kind
Vier Karten gleichen Werts, auch: “quad”, Z.B. QQQQ
Fourth Street Vierte Karte auf dem Board, auch Turn Free Card Checken alle Gegner nur, kann man die nächste Karte umsonst sehen.
Free Card Raise
Hat ein Spieler in der vorherigen Runde geraist, checken oft alle Spieler zu diesem Spieler hin. Dieser kann dann die nächste Karte umsonst sehen (wenn er nicht bettet)
Full House
Ein Drilling plus ein Paar, z.B. KKK 77: Kings full of sevens, oder 666 JJ: Sixes full of Jacks
Full Table Komplett besetzter Tisch Gap Hand Eine Starthand mit einer Lücke, z.B. T8 Gutshot Wenn ein Spieler 4 Karten zu einer Straße hält, aber nur ein Kartenwert die Straße komplettiert ( Beispiel: T976- nur eine 8 bringt die Straße)
Hand Die fünf besten Karten eines Spielers ergeben seine Hand. Auch: die gesamte Spielrunde, beginnend mit den Starthänden und allen Aktionen bis hin zum Showdown (Ende)
Hand Protection Durch agressives Betten und raisen eine vorn liegende Hand zu schützen. Man versucht schwächere Karten zum Folden zu bringen um zu verhindern dass die eigene Hand noch überholt wird
Heads-Up Wenn nur noch zwei Spieler um den Pott spielen, im Turnier auch das Endspiel der zwei letzten Spieler am final table Hero So bezeichnet sich der Spieler selbst, wenn er seine Hand z.B. in einem Pokerforum postet High Cards Alle Karte größer oder gleich der 9 Hit Wenn der Flop eine Karte bringt, die die Hand verstärkt Induce a Bluff Manchmal verzichtet man darauf, zu betten wenn man annimmt dass der Gegner foldet. Indem man Schwäche vortäuscht, wird der Gegner zu einem Bluff verleitet und man kann anschließend raisen.
Inside Straight Draw Wenn ein Spieler 4 Karten zu einer Straße hält, aber nur ein Kartenwert die Straße komplettiert ( Beispiel: T976- nur eine 8 bringt die Straße). Siehe auch Gutshot
Jackpot An manchen Tischen im Internet oder Casino wird ein Jackpot angeboten (gegen Gebühr). High Hand Jackpot: die erste Hand mit einem bestimmten Kartenwert gewinnt den Jackpot
Bad Beat Jackpot: Verliert ein Spieler mit einer Hand einer Hand die höhere oder gleich einer bestimmten Hand ist gegen eine noch höhere, gewinnt der Verlierer den Bad Beat Jackpot. Meist bekommen die anderen Spieler am Tisch einen Anteil des Jackpots
Key Card Die Karte die man zur Vervollständigung der Hand benötigt Kicker Sind bei bestimmten Hands die Spieler gleichauf, entscheidet die höhere Bei-Karte (der Kicker)
Late Position Die beiden letzten Plätze am Tisch (Cut-Off und Button). Limit Poker Wenn bei einem Spiel die maximalen Wetteinsätze für jede Runde festgelegt sind ebenso wie die Anzahl der maximalen Erhöhungen Limp (In) Wenn ein Spieler vor dem Flop callt, aber nicht raist. Loose Ein Spieler, der mit zu vielen (mittelmäßigen) Händen callt Made Hand Eine Hand, von der man annimmt, dass sie momentan die beste ist
Main Pot Geht ein Spieler all-in, entsteht ein Main Pot und ein Side Pot (im letzteren werden alle späteren Bets der anderen Spieler gesammelt). Der All-in-Spieler bekommt im Gewinnfall nur den Main Pot. Der Side Pot wird unter den anderen Spielern ausgespielt.
Maniac Ein „wild-agressiver“ Spieler, der in der Regel langfristig verliert, aber kurzfristig schwer zu spielen ist. Erkennbar daran dass er über längere Zeit viele Starthände spielt, sehr häufig auch mit schlechten Karten raist und übermäßig oft blufft.
Micro-Limit Limits für Anfänger, in der regel unter 0,50/1 $ Middle Pair Ein Paar in Kombination mit der zweithöchsten Karte auf dem Board Middle Position An einem 10er-Tisch die sechste, siebte und achte Positionen hinter dem Geber Muck Wenn der Verlierer einer Hand seine Pocketkarten nicht aufdeckt Multiway pot Wenn sich drei oder mehr Spieler noch im Spiel befinden
No-Limit Ein Spiel mit unbegrenztem Einsatz bis zur Höhe des eigene Stacks (Anzahl der eigenen Chips)
Nuts Eine Hand die so stark ist dass auch theoretisch keine stärkere Hand unterwegs sein kann (z.B. Nut-Flush: Spieler hält AQd, auf dem Board 963d – kein Fullhouse oder straight Flush möglich, also ist der Flush mit As definitiv die stärkste Karte) Odds Die mathematische Wahrscheinlichkeit, dass die Karte kommt, die die eigene Hand verbessert (Beispiel: es gibt 10 Karten die die Hand verbessern, post-flop sind 47 Karten unbekannt, also 10 gute gegen 37 schlechte Karten, Odds = 10 zu 37 = 1 zu 3,7
Offsuit Starthand aus Karten verschiedener Farbe. Open-ended Straight (draw) Vier aufeinander folgende Karten, bei denen je eine Karte an beiden Enden zu einer Straight führt (kurz auch OESD). Bespiel: T987 – jeder J und jede 6 bringt die Straight. Gleichwertig ist ein Double Gutshot: z.B. Q T986 – jeder Jack und jede 7 bringt die Straight
Out Die Anzahl der Karten, die aus der eigenen Hand eine (wahrscheinliche) Gewinnerhand machen Overcall Das Callen einer Bet, nachdem bereits ein oder mehrere Spieler vor einem gecallt haben. Overcard Eine Karte, die höher als die höchste Karte auf dem Board ist Overpair Wenn der Spieler ein Pocket Pair hat, welches höher als die höchste Karte auf dem Board ist Passive Ein passiver Spieler ist ein Spieler der viel callt und wenig bettet und raist Play Money Spielgeld Pay Off Wenn man eine Bet callt, obwohl man wahrscheinlich hinten liegt, weil die Potgröße in guter Relation zur Wahrscheinlichkeit zur Gewinnchance steht Play the Board Wenn man eine Kartenkombination auf dem Board benutzt, weil diese höher ist als eine Kombination mit den eigenen Karten
Pocket Die beiden eigenen Startkarten Pocket Pair Ein Paar in der eigene Hand, z.B. Pocket Aces. Pot-Commited Wenn man wegen der Höhe des Pots und der Größe des eigenen Stacks eine Bet callt
Pot-Limit Kurz auch PL – die Höhe einer Bet ist auf die Gesamtgröße des Pots begrenzt Pot Odds Der zu bringende Einsatz geteilt durch die Größe des Pots, Kosten/Nutzen-Relation
Pot Equity siehe Equity Put On „To put a player on a hand“, die auf Fakten basierende Vermutung, dass ein Spieler eine bestimmte Hand hält
Quads Vier Karten desselben Werts, auch four of a kind oder 4oak Rag Jede Karte kleiner als die 9 Ragged Ein Board, das niemandem zu helfen scheint. Keine Flush- oder Straightwahrscheinlichkeit, meist kleine Karten
Rainbow Wenn die Flopkarten drei verschiedene Kartenfarben aufweisen, d.h. keine unmittelbare Chance auf einen Flush
Raise Pre-Flop: Einsatz von 1 Big Bet statt einer Small Bet. Danach: erhöhen einer Bet um eine weitere Bet Rake Prozentsatz vom Pott, den der Veranstalter als eigenen Gewinn bzw. Kostenanteil einbehält
Rank Kartenwert Read “lesen“ Vermutung über die gegnerische Hand aufgrund der Aktionen und Reaktionen des Spielers, seiner Position und seiner Spieler-Charakeristik, im Live-Spiel auch aufgrund von „Tells“ Represent Durch die eigenen Aktionen eine bestimmte eigene Hand vortäuschen River Die letzte Wettrunde, auch die 5. Karte auf dem Board
Rock Ein Spieler der sehr zurückhaltend und wenig kreativ spielt. Auch tight – passive genannt
Royal Flush
Die höchste Karte beim Poker: AKQJT in einer Farbe Runner Der Spieler benötigt zwei perfekte Karten auf Turn und River zum Gewinn. Trifft er diese, spricht man von einem Runner oder auch Runner-Runner
Round of Betting Die jeweilige Runde einer Hand, in der gebettet werden kann
Satellite Qualifikationsturniere für ein größeres Turnier Scare Card Eine Karte, die dazu geführt haben könnte, dass die eigene Karte geschlagen ist Second Pair Ein Paar besser als die zweithöchste, aber schlechter als die höchste Karte auf dem Board Semi-Bluff im Gegensatz zum Bluff ist dies aggressives Betten und Raisen mit einer Karte, die noch über Outs (Gewinnmöglichkeiten) verfügt. Ziel: entweder alle Gegner sofort zum Folden zu bringen, oder nach einer möglichen Verbesserung den Showdown zu gewinnen Set Ein Drilling mit einem Paar als Pocket plus einer passenden Karte auf dem Board Shark Ein besonders guter Pokerspieler Short-handed Ein Tisch mit zwischen 2 und 5 Spielern Short Stack Wenn man selbst deutlich weniger Chips hat als die anderen Spieler am Tisch Showdown Ende eines Spiels, bei dem alle Spieler die noch „drin“ sind ihre Karten aufdecken Side Pot Geht ein Spieler all-in, wird ein Main Pot und ein Side Pot gebildet. Der Side Pot ist derjenige, um den nur die Spieler spielen, die nicht all-in sind Slow Play Mit einer starken Hand zurückhaltend agieren, um die Gegner über die eigene Stärke zu täuschen und so nicht aus dem Pot zu vertreiben. Gefährlich, da die eigene Hand oft noch von solchen gegnerischen Karten „abgefangen“ wird, die bei aggressiverem Spiel gefoldet hätten
Small Bet Die Wetteinheit vor dem Flop und nach dem Flop Small Blind Der Blindeinsatz des Spielers hinter dem Dealer. Meist eine halbe Small Bet
Split Pot Bei gleichwertigen Karten von zwei oder mehr Spieleren wird der Pot zwischen diesen aufgeteilt Split Two Pair Wenn beide Pocket Cards sich mit je einer Karte auf dem Board „paaren“
Stack Am Tisch zur eigenen Verfügung stehender Geldbetrag bzw. Chips Stakes Die Einsätze Steal Der Versuch, vor dem Flop durch einen Raise aus late Position den Small Blind und den Big Blind zum Folden zu bringen und so die Blinds zu „stehlen“ Stop-and-go Wenn ein Spieler in einer Runde eine Bet oder einen Raise nur callt und dann in der nächsten Bet-Runde selbst bettet oder raist
Straight
5 Karten mit aufeinanderfolgendem Wert, aber unterschiedlichen Farben (Beispiel: AKQJT).
A2345 ist ebenfalls eine Straße, aber nicht KA234
Straight Flush
5 Karten mit aufeinanderfolgendem und gleicher Farbe (Beispiel: KQJT9, alles Herz).
A2345 suited ist ebenfalls ein Straight Flush, aber nicht KA234 suited – „nur“ Flush
Suited Starthand mit zwei Karten gleicher Farbe Table Image Der Eindruck den die anderen Spieler von einem Spieler haben (aufgrund vorheriger Aktionen) Tell Kleine unbewusste Hinweise des Spielers auf die Stärke seiner eigenen Hand (Körpersprache, langes oder kurzes Überlegen etc.). Meist bei Live Games wichtig, aber z.T. auch beim Online Spiel Thin Wenn die Karten eines Spielers nur wenige Gewinnmöglichkeiten (Outs) haben Tight Ein tighter Spieler ist einer, der nur mit guten Händen (s. Starting Hands Chart) vor dem Flop callt und nach dem Flop nur gute made Hands oder gute Draws weiterspielt
Tilt Hat ein Spieler längere Zeit Verluste oder „Bad beats“ hinnehmen müssen, so beginnt er oft mit zu hohem Risiko zu spielen. Diesen Zustand nennt man „on tilt“ sein Top and Bottom Split Two Pair in Kombination mit der höchsten und niedrigsten Karte auf dem Board
Trap Hand “Gefährliche“ Starthände mit schwachem Kicker (KJ, KT,QT). Eine solche Hand ist aus late position spielbar, early und middle sollte man sie konsequent folden, da diese Karten die Tendenz haben am Ende nur die zweitbeste Hand zu sein Trips Drilling, bei dem zwei der Karten zum Drilling auf dem Board liegen, im Gegensatz zum Set (ein Paar im Pocket, eine Drillingskarte auf dem Board
Top Pair Ein Paar in Kombination mit der höchsten Karte auf dem Board
Top Set Ein Set (Drilling) in Kombination mit der höchsten Karte auf dem Board
Top Two Split Two Pair in Kombination mit den beiden höchsten Karten auf dem Board
Turn Die vierte Karte des Boards Under the Gun (UTG) Der Spieler links vom Big Blind, der pre-flop als erster agieren muss Underdog Jeder Spieler, dessen Chance auf Gewinn des Pots unter 50% liegt (negativer EV) Upswing Eine Phase, in der ein Spieler überdurchschnittlich grosse Gewinne macht Value Betting vor value bedeutet, dass man durch betten mehr Geld in den Pot zu bringen versucht, wenn man glaubt vorne zu liegen. Hierbei möchte man natürlich, dass die anderen Spieler callen
VPIP Abkürzung ”voluntarily put money in the pot” = Prozentsatz der Fälle bei denen man pre-flop freiwillig Geld in den Pot einzahlt. Wichtige Kennziffer um zu erkennen ob ein Spieler loose oder tight ist. Pokersoftwares wie Pokeroffice generieren diese und andere wichtige Kennzahlen und helfen dem Spieler, seine Gegner einzuschätzen Wheel Die kleinste mögliche Strasse vom As zur 5
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