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Welche Starting Hands sind spielbar wann?

Die Beschreibungen der typischen Starting Hands in den folgenden Kapiteln sind eine Ergänzung zur Starthändetabelle. Hier geht es in erster Linie darum einzuschätzen, in welchen Situationen bestimmte Hands erfolgversprechender sind, und wie man sie vor dem Flop spielt um ihre Stärken auch zur Geltung zu bringen.
 
Vorab etwas grundsätzliches, das für jeden Pokerspieler von enormer Bedeutung ist: Viele Spieler neigen dazu, einzelne Situationen derart zu verallgemeinern, dass sie bestimmte Hands gerne oder schlecht spielen.

Beispiel 1: Man hat mehrere Male gut „abkassiert“ weil man z.B. mit J9o sich den Flop angesehen hat und eine Strasse getroffen hat. Dass man dabei schlicht nur Glück gehabt hat wird ignoriert.

Beispiel 2: Eine Starthand wie KK wird zurückhaltend gespielt „weil ich damit dreimal hintereinander gegen einen Flush verloren habe“.
 
Extrem-Beispiel 3: Man hat auf dem Big Blind 27o gecheckt und gewinnt anschließend weil der Flop 227 kommt. Spielt man deswegen dann beim nächsten mal diese Hand (die die schlechteste denkbare Starthand ist) wieder? Es geht aber nur darum, welche Erfolgsaussichten eine Karte mathematisch gesehen langfristig hat. Spielt man dieselbe Hand z.B. 100mal (und das passiert ja tatsächlich), dann wird man mit dieser Hand ziemlich genau den Profit machen, der statistisch-rechnerisch der Kartenstärke entspricht!
 
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Monster Pairs AA KK QQ

Dieses sind natürlich die stärksten Hands die man bekommen kann. Die Chance mit AA gegen zwei andere Spieler mit zufälligen Hands den Pot zu gewinnen liegt bei etwa 75%, mit KK immer noch bei etwa 70%. Diese Starthände sind gut sowohl in Runden mit wenigen oder auch vielen Spieler, die sich den Flop ansehen (short-handed oder multi-way pots).
 
Eine der wesentlichen Stärken dieser Hands ist es dass sie relativ oft auch unimproved gewinnen, d.h. ohne das dritte As zu treffen. Da die Gewinnaussicht hoch ist, sollte man diese Hands vor den Flop maximal raisen und reraisen (cappen). Nach dem Flop auf Flush- und Straight-Möglichkeiten achten.

Big Pairs JJ TT

Auch dies sind noch sehr starke Starthände, aber mit der Einschränkung dass die Wahrscheinlichkeit dass der Flop Overcards bringt naturgemäß höher ist. Dennoch sollte man auch diese Hands raisen. Hat vor mir bereits jemand geraist, dann nur callen.

Middle Pairs 99 88 77

Diese Starthände sind in zwei Situationen stark: erstens gegen nur einen oder zwei Gegner, da hier häufig beide den Flop nicht treffen oder ein niedrigeres Pair haben und das eigene Pair daher „steht“, und zweitens in Pots mit vielen Mitspielern, wenn man mit dem Flop ein Set trifft.
 
Hier wird meist einer oder zwei der Mitspieler ein Paar getroffen haben und wird callen oder sogar raisen (wenn er z.B. Top Pair und guten Kicker hat), sodass man gut „ausgezahlt“ wird. Ebenso wie die small pairs gehören medium pairs wenn sie den Flop treffen zu den profitabelsten Starthänden überhaupt.
 
Grundsätzlich sollte man hiermit aus early position nur callen (limpen), um möglichst viele Spieler in den Pot zu bringen. Wird vor einem geraist, eher folden, es sei denn man ist sicher dass hinter einem noch mehrere Spieler den raise callen und der Pot noch multi-way wird (wird eher in loose games der Fall sein).
 
Ungünstig wäre es nämlich, am Ende gegen den Raiser short-handed oder heads-up (eins gegen eins) dazustehen, da dieser wahrscheinlich zwei Overcards oder ein höheres Paar haben wird. In middle position ebenfalls eher call, um mehr Spieler in den Pot zu bekommen. Late könnte man auch raisen, um entweder die Blinds zu „stehlen“ oder eine short-handed situation zu erzeugen, bei der man mit einem Pocket Pair im Vorteil ist, solange der Gegner nicht mindestens ein höheres Pair trifft.

Small Pairs 66 – 22

Für diese Hands gilt im Prinzip das gleiche wie für die medium pairs, allerdings mit der großen Einschränkung, daß der Flop fast immer Overcards bringt, die dazu führen können, dass man nach dem Flop folden muss.
 
Faustregel: bei einer Overcard eine Bet callen, bei zwei oder drei Overcards folden (Anzahl der Gegner spielt allerdings auch eine Rolle). Man fragt sich oft, warum man z.B. 22 überhaupt spielt, wenn man doch meist anschließend folden muss. Die Antwort ist ganz einfach: In den wenigen Fällen, bei denen man sein Set mit dem Flop trifft, macht man mehr Gewinn als man investieren muss um in den anderen Fällen den Flop zu sehen.
 
Diese Rechnung geht allerdings nur auf wenn man small pairs nach dem Flop konsequent foldet wenn sie den Flop nicht treffen und zwei oder drei Overcards kommen. Der rechnerische Gewinn den man durch ein gelegentliches Set macht wird wieder „aufgefressen“ wenn man mit einem solchen Pair noch zum Turn geht („ist ja nur eine kleine Bet, vielleicht kommt mein Set ja noch“.
 
Ausnahme ist natürlich, wenn man zusätzliche Möglichkeiten durch einen open ended straight draw hat. Flush outs bringen hier nichts, weil die eigene Karte zu niedrig ist und man zu oft von einem besseren Flush geschlagen wird.
 
Grundsätzlich mit diesen Hands aus jeder Position nur callen, late ist ein raise möglich, wenn dadurch die Chance besteht nur gegen einen Spieler (heads-up) zu spielen, denn gegen einen Gegner hat man mit einem Pocket Pair gute Chancen. Wird vor einem geraist sollte man folden.
 
Der Grund hierfür ist dass ein früher gegnerischer Raise auf mindestens zwei hohe Karten oder gar ein höheres Pocket Pair hindeutet. Trifft man sein Set, hat man nur einen oder zwei Gegner, was nicht sehr lukrativ ist. Trifft man das Set nicht, liegen meist Overcards auf dem Board und man muß folden.

Big Suited Broadways AKs – ATs, KQs, KJs

Das sind sehr gute bis gute Starthände. Insbesondere AKs und AQs sind starke Hands, da man sehr häufig Top Pair / Top Kicker damit bekommt. Logischerweise ist einer der Hauptgründe für die Stärke die Chance auf einen Flush, bei dem man mit As dann die höchste Karte hätte.
 
Der bekannte Spruch „AK is like Anna Kournikova – looks good but never wins“ ist Unsinn. Tatsächlich gewinnt man damit weit öfter als dass man verliert.
 
Hands wie KQs, KJs sind immer noch gute Starthands, denn sie bieten ebenso wie AQks und AQs high-card Stärke, suitedness (gleiche Farbe) und connectedness (verbundene Werte) und damit gute Chancen auf Top Pair nach dem Flop, Flushdraw bzw. Straightdraw und Kombinationen aus diesen dreien.

Small Suited Broadways QJs, KTs, QTs, JTs

Diese Hands bringen euch zwar immer noch relativ oft Top Pair mit gutem Kicker, haben aber zwei entscheidende Nachteile: Sie sind allzu oft dominiert (z.B. KTs durch AT ), und es gibt zu einer Hand wie z.B. QTs die auf dem Flop die Zehn trifft drei Overcards die einen schlagen.
 
Die entscheidende Stärke dieser Hands sind die Flush- und Straightmöglichkeiten, wodurch sie wieder Vorteile in multiway pots haben. Daher aus early und middle position nur limpen (callen), late kann man raisen wenn man als erster einsteigt. Wird vor einem geraist, ist folden angesagt, da wiederum nur wenige Spieler den Flop sehen werden.

Suited Connectors T9s – 54s

Diese hands haben ihre Stärken darin, dass man häufig Straight- und Flush-Draws trifft. Man möchte hier gerne möglichst viele Gegner haben. Raises sind Gift für diese hands. Wird vorher geraist, unbedingt folden. Spielen sollte man diese Hands nur aus middle oder late position und bei eher passiven Gegnern. In early position folden, denn allzu oft wird später geraist und man hat dann nicht genug Gegner, um diese Hand profitabel zu machen.

Semi-suited Connectors J9s – 64s, Q9s – 96s, Q9s, J8s

Für diese Hands gelten die selben Aussage wie oben, sofern die Lücke nur eine Karte beträgt (sogenannte One-Gapper). Two-Gapper sind mit etwas mehr Vorsicht zu spielen.

Suited Aces A9s – A2s

Dies sind schwierige Hands. Einerseits hat man oft Top Pair, bekommt aber oft Kickerprobleme, insbesondere mit A7 abwärts. Die anderen Spieler werden selbst „Asse und“ häufig spielen, so daß die Chance „outkicked“ zu sein hoch ist, insbesondere in Hands mit vielen Gegnern. Dabei ist natürlich A2s deutlich schwächer als A6s.
 
Die eigentliche Stärke dieser Hands liegt in den Flushmöglichkeiten mit dem As als höchste mögliche Karte (Nut Flush). Aus early und middle position daher mit solchen Hands am besten folden oder nur limpen, late eventuell raisen. Wird vor einem geraist, unbedingt folden.
 
Hat man im Flop 2 Karten derselben Farbe gefunden, spielt man die Hand in der Regel bis zum River, denn solange nicht mindestens ein Paar auf dem Board liegt, hat man die Nut Hand (bestmögliche Hand) – solange nicht jemand den unwahrscheinlichen Straight Flush hat.

Suited Kings K9 – K2

Hier gilt das gleiche wie für suited Aces. Hinzu kommt dass man noch häufige dominiert wird, und dass jedes As auf dem Flop bedeuten kann dass man geschlagen ist. Daher sollte man mit K9s und K8s noch callen, alles andere ist zu folden. Einen Raise sollte man mit Suited Kings keinesfalls callen.

Big Offsuit Broadways AKo, AQo, AJo, Kqo

Für diese hands gelten die gleichen Regeln wie für die suited broadways. Natürlich sind hier die Flushchancen wesentlich geringer, aber dennoch sollte man mit AKo raisen und reraisen.
 
Ab AQo abwärts sollte man nach einem Raise eher folden, dabei ist aber zu berücksichtigen was der Raiser für ein Spielertyp ist. Raist er bereits Hands wie 33 oder K9s, dann kann man callen oder sogar reraisen.

Small Offsuit Broadway ATo, KJo, QJo, KTo, QTo, Jto

Diese hands sind nur unter bestimmten Umständen profitabel. Dies zum Beispiel vom Button, wenn niemand vorher gecallt hat, oder wenn viele „loose“ Spieler vor einem gecallt haben (weniger wegen der high-card strength, sondern nur wegen der Straight-Möglichkeiten).
 
Tighte Spieler, die vor einem gecallt haben werden oft hands haben gegen die man hinten liegt. Wer mit solchen hands „cold calling“ betreibt sollte bei Play-Money bleiben!

Sonstige Hands

oder auch Junk (Müll) Hands genannt Dazu gehören Suited Junk Hands,Offsuit connectors und Offsuit Junk Hands. Diese hands sind grundsätzlich zu folden. Natürlich checkt man vom Big Blind.

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